FAQ

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Warum heutzutage noch Röntgen?

Bei vielen Fragestellungen ist auch heute noch ein Röntgenbild unerlässlich. Um unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden, muss jedoch immer eine entsprechende Indikation vorliegen. Längst nicht alle Diagnosen lassen sich anhand einer Röntgenaufnahme stellen. Manchmal ist eine Ultraschalluntersuchung ausreichend, in anderen Fällen ein MRT die geeignetere Methode. Aber gerade, wenn es um die Untersuchung des Skeletts oder der Lunge geht, ist das konventionelle Röntgen wichtiger Bestandteil der Diagnostik.
 


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Ist die Untersuchung belastend oder schmerzhaft?
 
Von der Röntgenaufnahme oder einer CT-Untersuchung selbst spüren Sie nichts, da der Mensch Röntgenstrahlen nicht wahrnehmen kann. Bei Untersuchungen, die mit Hilfe von Kontrastmitteln durchgeführt werden, berichten manche Patienten von einem Wäremgefühl.
Falls Sie unter Allergien leiden, sollten Sie dies vor einer möglichen Kontrastmittel-Injektion mitteilen. Unverträglichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel sind jedoch äußerst selten (und im Ürbigen keine "echte" Allergie) und müssen in den meisten Fällen nicht behandelt werden. Sollten Reaktionen nach Kontrastmittel auftreten, werden diese erforderlichenfalls medikamentös behandelt.


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Wie laufen Untersuchungen häufig ab?

Röntgenaufnahmen der Lunge, der Nasennebenhöhlen, der Knochen und Gelenke:
Sie werden von der Röntgenassistentin aufgerufen, die Sie über den weiteren Ablauf informiert und die Röntgenaufnahme anfertigt. Der Arzt begutachtet die Aufnahmen und erstellt einen schriftlichen Bericht für Ihren Arzt. Sie erhalten Aufnahmen und Bericht zur Übergabe an Ihren Arzt ausgehändigt.

Für CT-Untersuchungen ist unter Umständen eine Vorbereitung erforderlich, um z.B. den Darm mit Kontrast anzufärben. Die zuständige MTRA wird Ihnen vor der Untersuchung alles genau erklären.

MRT-Untersuchungen dauern meistens zwischen 15 und 30 Minuten und erfordern eine bestimmte Lagerung. Vor der Untersuchung wird die MTRA eine Reihe von Fragen durchgehen.


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Erfordern alle Untersuchungen dieselbe Vorbereitung?

Nein! Manche Untersuchungen benötigen keinerlei spezielle Vorbereitung (z.B. eine MRT eines Gelenkes oder eine Ultraschall- Untersuchung der Schilddrüse), auf andere wiederum (z.B. eine Ultraschall-Untersuchung des Bauchraumes oder ein Dickdarm-Kontrasteinlauf) muss der Patient besonders vorbereitet werden (Nahrungskarenz oder Darmreinigung).


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Was ist ein Kontrastmittel?

Venen, Arterien sowie innere Organe wie Gallenblase und Nieren können nach Injektion von Kontrastmittel im CT sichtbar gemacht werden. Der jeweilige Untersuchungsablauf wird Ihnen von der Röntgenassistentin erklärt.


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Sind Kontrastmittel schädlich?

Nein! Die heute in der konventionellen Diagnostik, der Computertomographie und MRT eingesetzten Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Kontrastmittelunverträglichkeitsreaktionen sind extrem selten und lassen sich gut behandeln. Gelegentlich berichten die Patienten von einem Wärmegefühl im Körper oder einem metallischen Geschmackerlebnis im Mund, das nach wenigen Minuten vorübergeht. Die intravenöse Gabe von Kontrastmittel ist in vielen Fällen von großer Bedeutung für die Diagnostik.
Aktuell sind Ablagerungen von bestimmten MR-Kontrastmitteln im Gehirn in der Diskussion. Für die Verwendung der Kontrastmittel gibt es entsprechende Empfehlungen der nationalen und internationalen Fachgesellschaften. Dabei ist vor allem von Bedeutung, ob eine normale Nierenfunktion vorliegt. Wir verwenden ausschließlich empfohlene Kontrastmittel und klären mögliche Risiken vorher mit unseren Patienten ab.


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Wie groß ist die Strahlenbelastung bei Röntgenuntersuchungen?

Das kann pauschal nicht genau angegeben werden. Grundsätzlich hat jede Röntgenuntersuchung eine Strahlenbelastung, MRT- und Ultraschall-Untersuchungen jedoch nicht. Heutzutage wird ein Großteil der medizinischen Strahlenbelastung durch die Computertomographie verursacht. Radiologen sind daher gesetzlich dazu verpflichtet, die Indikation zur Röntgenuntersuchung zu überprüfen. Die natürliche Strahlenbelastung jedes Menschen beträgt 2,4 mSv/Jahr. Im Vergleich hierzu ist die Strahlenbelastung für Flugpersonal doppelt so hoch. Eine Thoraxaufnahme hat eine Strahlenbelastung von 0,2 mSv, eine Computertomographie des Kopfes jedoch ca. 2,7 mSv und eine Computertomographie des Bauchraumes sogar ca. 21 mSv. Mit modernen CT-Scannern, wie sie unserer Praxis verwednet werden, ist es gelungen, die Strahlenbelastung deutlich zu reduzieren.


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Was passiert bei der Kardio-MRT und was ist vorher zu beachten?

Bei der Kardio-MRT wird die Durchblutung und Funktion des Herzmuskels untersucht. Dabei kann sehr genau diagnostiziert werden, ob eine Durchblutungsstörung oder Entzündung des Herzmuskels vorliegt. Mithilfe der EKG-Triggerung (exakte Abstimmung der Messung auf den Herzzyklus) ist es möglich, die Bewegung und Kontraktion des Herzens zu analysieren. Durch zusätzliche Perfusionsmessungen (Anfluten des Kontrastmittels im Muskel) und späte Messungen werden abgelaufene oder drohende Infarkte sichtbar. So muss nicht immer eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden, wenn es um die Frage geht, ob eine bedrohliche Verengung der Herzkranzgefäße besteht.

Eventuell müssen vor der Untersuchung Medikamente abgesetzt werden (z.B. bestimmte Asthmamittel) oder 24 Std. vor der Untersuchung kein Kaffee mehr getrunken werden. In jedem Fall findet in der Praxis oder telefonisch ein vorbereitendes Gespräch mit dem Arzt statt.


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Ich habe Platzangst, kann ein MRT trotzdem durchgeführt werden?

In den allermeisten Fällen ja. Geräte neuerer Generation wie in unserer Praxis haben einen kürzeren "Tunnel" mit größerem Durchmesser (Länge 120 cm, Durchmesser 70 cm). Zusätzlich ist das Gerät und der MRT-Raum speziell beleuchtet. Dadurch verliert die Umgebung deutlich an Bedrohlichkeit. Sollte trotzdem Platzangst aufkommen, so ist das kein außergewöhnliches Ereignis. In diesem Fall kann vor der Untersuchung ein kurz wirksames beruhigendes und angstlösendes Medikament injiziert werden.


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